Datum und Zeit Veranstaltung Veranstalter
Do. 9. November 2017
19:00 Uhr

Gebühr 10 €
Enno F. W. Hartmann
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Das neue Beistandsrecht unter Ehegatten

Vortrag mit Anmeldung
VHS

Mit dem Entwurf eines "Gesetzes zur Verbesserung der Beistandsmöglichkeiten unter Ehegatten und Lebenspartnern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge und in Fürsorgeangelegenheiten" (neuer § 1358 BGB) hat der Bundesrat überparteilich auf Umfragen aus 2014 reagiert, wonach in der Bevölkerung nach wie vor die Ansicht verbreitet ist, die Vertretung des Ehepartners sei in Notfällen ohnehin immer möglich. Mit einem Inkrafttreten der neuen Regelung wird noch in diesem Jahr gerechnet.
Künftig soll ein "Beistandsrecht" automatisch gegeben sein. Brauche ich dann noch eine Vorsorgevollmacht und/oder eine Generalvollmacht? Brauche ich zusätzlich auch eine Patientenverfügung? Was ist mit der Betreuungsverfügung? Was mache ich, um auch meinen Lebensgefährten oder meine Kinder zu bevollmächtigen?
War es schon bisher schwierig genug, sich im Dschungel der vielen Vollmachten und Verfügungen zu recht zu finden, wird es für den juristischen Laien jetzt fast undurchschaubar. Aber was hilft es: Jede/r von uns wird älter und braucht irgendwann Hilfe. Dafür sollte man vorsorgen.
In einem umfassenden Vortrag soll die aktuelle Rechtslage allgemeinverständlich dargelegt werden, und zwar einschließlich einer Darstellung der bisher üblichen Vollmachts- und Patientenverfügungs-Formulierungen und deren Auswirkungen. Zusätzlich werden alle neuen rechtlichen Möglichkeiten erläutert und mit verständlichen Inhalten gefüllt - bis hin zu den unangenehmen Fragen, die sich z. B. bei Demenz oder gar einem Koma und "Zwangsernährung" stellen.
Auch während des Vortrags sind Fragen und Diskussionsbeiträge möglich.

Bitte melden Sie sich für diesen Vortrag (gern auch telefonisch) an!
Kostenfreie Abmeldung bis 10 Tage vor Beginn möglich!